Fünf verschiedene TDM Plug-Ins emulieren verschiedene Tape Charakteristiken, jede davon mit einem Color Button für drei Eingriffsmöglichkeiten in den Prozess. Der Gold Button ist die Position, indem die
Farbe relativ flat im Frequenzgang ist, Sapphire bingt einen helleren und Opal einen wärmeren Klang. Die Level Kontrolle bestimmt die Höhe des Phoenix Anteils im Audiosignal und ein Input Trimmer bestimmt, wie
hart in das Tape gefahren wird. Da der DSP Prozess Level abhängig ist, wird eine Änderung des Input Levels auch eine Änderung des Sounds bewirken.

Der Input Trimmer kann auch zum Vermeiden von seltenen digitalem Clipping eingesetzt werden. Dies kann für Material, das nah oder sogar bei der digitalen Vollaussteuerung liegt, sehr nützlich sein. Ist der Input
Trimmer auf Nullstellung (keine Änderung des Gain) und kein Tape Prozess wird dem Sound beigefügt, ist das Plug-In Bit akkurat. Das heisst, dass der Output exakt mit dem Input Signal übereinstimmt.

Das Phoenix Plug-In Paket beinhaltet fünf separate Plug-Ins:
Luminescent: Der neutralste der fünf Prozesse.
Iridescent: Hat einen Charakter ähnlich der magnetischen Kurve, mit einem fetteren Boden und Midrange.Dieses Plug-In ist dem Tape Knopf des HEDD-192 am ähnlichsten.
Radiant: Charakter einer aggressiveren Kompressionskurve.
Dark Essence: Ist noch aggressiver. Der Effekt ist eine Färbung mit einem breiteren Frequenzband - beim Einsatz vonVocals kann das Plug-In Silbenprobleme lösen, indem es die Loudness des Signals
erhöht.
Luster: Startet weicher als die anderen vier, wird aber so aggressiv wie das Dark Essence beim Einsatz bei Vollaussteuerung.

Beim Betrieb mit Digidesign's Architektur ist das Phoenix Plug-In sehr DSP schonend. Es können ungefähr zwanzig Instanzen auf einem einzigen DSP Chi verarbeitet werden (HD System mit 44.1 kHz Sample Rate).

Die Färbung des Phoenix hängt vom Signal Level, Programmaterial und Sample Rate ab. Je höher die Sample Rate, desto weicher das Resultat.

Das Phoenix Plug-In Paket bietet eine grosse Auswahl, damit Sie Ihren digitalen Sound wärmer, fetter und mehr analog machen können. Eingesetzt in nur einem Kanal kann es etwas subtil tönen. Wird es aber
bei mehreren Spuren eingesetzt, so kumulieren sich die neu gewonnene Wärme und Richness, wie es eigentlich nur analoge Aufnahmen erreichen können.
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